Welcher Yoga-Stil ist der richtige für Sie?

Yoga-Arten gibt es heute wie Sand am Meer. Damit Sie in dieser Flut nicht untergehen, haben wir die wichtigsten Stile zusammengefasst:

Hatha Yoga: Die in unseren Breitengraden verbreitetste Form des Yoga. Hatha Yoga umfasst Asanas und Bewegungsabläufe, Atemübungen, mentale Entspannungstechniken und Meditation. Aus dem Hatha Yoga sind die meisten gängigen Yoga-Stile entstanden.

Ashtanga Yoga: Diese Yoga-Variation ist auch als "Power-Yoga" bekannt und für Fitnessbegeisterte optimal. Der ganze Körper wird durch ein zusammenhängendes Programm aus Asanas gedehnt und gekräftigt. Das ganze wird kombiniert mit meditativen Atemübungen und bietet so die perfekte Mischung aus Anstrengung und Entspannung.

Yin Yoga: Bei dieser Yoga-Art kann man so richtig entspannen. Die Asanas werden lange gehalten, meistens zwei bis drei Minuten. Ins Schwitzen kommt man bei diesem ruhigen Yogastil also eher nicht, die Dehnungen können aber durchaus intensiv sein. Im Gegensatz zum Hatha kommt es hier nicht auf eine exakte Ausführung der Asanas an, sondern darauf, dass es sich gut anfühlt und man die Pose ohne Anstrengung halten kann.

Iyengar Yoga: Die exakte Ausführung der Positionen steht hier im Vordergrund. Es wird teilweise mit Hilfsmitteln (Props) wie Holzblöcken, Decken und Gurten gearbeitet, um die Ausführung komplexer Asanas auch für Anfänger und Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu ermöglichen. Die spirituellen Aspekte des Yogas spielen eine untergeordnete Rolle.

Viniyoga: Viniyoga ist eine Art des Hatha Yoga, bei der die übende Person im Fokus steht. Es wird oft im Einzelunterricht angeboten und das Programm wird auf die individuellen Fähigkeiten, Wünsche und Bedürfnisse der Praktizierenden angepasst.